Funkbesprechungssysteme

Die SF-Funkbesprechungssysteme SFBS können je nach Ausführung drei, vier, sechs, bzw. acht Funkkreise verwalten. Es können bei allen Funkkreisen "Handapparat oder Freisprechen" gewählt werden. Die Zuordnungen erfolgen manuell durch Vorwahltasten und werden durch Leuchtdioden in den Vorwahltasten dargestellt. Somit ist sichergestellt, das  für jeden Funkkreis eine Einzelbesprechung möglich ist. Welcher Funkkreis dokumentiert werden soll, wird durch Vorwahltasten ausgewählt und durch Leuchtdioden angezeigt. Eine Start/Stopp-Funktion erfolgt potentialfrei über einem Relaiskontakt, elektronisch gesteuert durch das EA- oder PTT-Kriterium., um auch ältere Aufzeichnungsgeräte zu bedienen.

Unterschiedliche Mod- und NF-Pegel verschiedener Funkgeräte wie z.B. FuG 10/13 bzw. FuG 8/9 usw. können durch Einstellregler ausgeglichen werden. Eine Weitergabe der Funkkreise durch eine Ringleitung macht es möglich, mehrere SFBS-Besprechungssysteme anzuschließen. Eine elektronische Verrieglung überwacht die Aufschaltung der Funkkreise und wird dem jeweils angeschalteten Besprechungsplatz durch Leuchtdioden optisch durch „BELEGT" oder „AKTIV" Anzeige signalisiert. Eine Doppelbesprechung ist elektronisch verriegelt.

Mit entsprechenden Kabelsätzen können Zusatzgeräte wie FMS, Nebenstellenanlagen (Stentofonaufschaltungen), Alarmgeber usw. in vorgegebenen Schnittstellen zwischengeschaltet werden.

   

 SFBS-Steuerung, beinhaltet die Steuerungselektronik, Bedientasten und Anzeigen sowie die Steckverbindungen für Funkgeräte, Hand- Apparate, Recorder, externe Sendetaste und die Übergabe an die nächste SFBS-STE. Das servicefreundliche System, bestehend aus Tasten- und Steuerungs-Platine mit allen elektronischen Verknüpfungen und Verstärkern sowie einer Adapterplatine für die Aufnahme der Steckerverbindungen, ist einem Metallgehäusebaugruppenträger integriert und kann allen Tischsystemen z.B. Kreis, Hera, Spreitzer, Modutec, usw. angepasst bzw. adaptiert werden. Das Freisprechmikrofon wird auf der Bedienplatte montiert und an die Steuerbaugruppe angesteckt.

Bei dieser Lösung wurden keine Mikro-Prozessoren verwendet um Störstrahlungen bzw. Einstrahlungen in Mikrofonleitungen zu vermeiden. Durch die transparente Schaltungstechnik ist es dem Wartungspersonal mit einfachen Mess- und Hilfsmittel möglich, einen Service selbst durchzuführen.

 

 

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